Transparenz: von der Beschaffung bis ins Badezimmer

Acht Produkte. Aus nachvollziehbaren natürlichen Rohstoffen. Handgemacht und handverpackt – plastikfrei in Glas oder Papier. Klare Worte unterstreichen diese klare Linie: „Unsere Kosmetik will einfach, gesund, ehrlich und transparent sein“, so Dr. Tuna Kurtz, der balmyou gemeinsam mit Paul Langer gegründet hat.

Workwear im „Cradle to Cradle®“-Design

Europas Marktführer für nachhaltige Arbeitskleidung ist bei Workwear mehr und mehr im „Cradle to Cradle® (C2C)“-Modus. Der Hersteller vermeidet konventionelle synthetische Materialien, bevorzugt reine, zertifizierte Baumwolle mit hoher Qualität, fördert Recycling und reduziert Plastik in der Produktion und bei der Verpackung.

Baula mag keinen Plastikmüll …

Baula mag keinen Plastikmüll. Bio-Unternehmer Markus Winkler auch nicht. Deshalb hat er die Meeresschildkröte zur Namensgeberin seiner Reinigungstabs gemacht. Denn die sind nachweislich komplett plastikfrei und entfalten ihre Reinigungspower durch Auflösen in Wasser.

High Fashion trifft Fair Fashion

„Anspruchsvolles Design kommt im Bereich Naturwäsche gut an. Die Nachfrage steigt“, freut sich Nadja Antichi. Die diplomierte Mode-Designerin hat Wurzeln im High Fashion Segment. Als Freelance hat sie u. a. für Rösch und Louis Ferraud gezeichnet. Vor 17 Jahren ist die gebürtige Italienerin mit der Gründung ihres eigenen Labels auf Fair Fashion umgestiegen.

Pfandsystem für den Coffee-to-go

Zukunftsorientiertes Pfandsystem: RECUP setzt auf Pfand-Becher für den Coffee-to-go. Ein Plus für den Geschmack und für die Umwelt. Rückgabestellen gibt es bereits deutschlandweit.

Filtern war gestern: ECOFARIO holt Mikroplastik mit neuer Technologie aus dem Wasser

Die Bachforelle – lateinisch salmo trutta fario – mag nur saubere Gewässer. Sie gilt als Indikator für gute Wasserqualität. Genau deshalb ist sie Namensgeber von Deutschlands nachhaltigstem Start-up 2020. Das Münchner Jungunternehmen ECOFARIO hat eine auf dem Markt bisher einzigartige Technologie konzipiert, die in Zukunft bis zu 99,9 Prozent Mikroplastik aus Gewässern holt. Und das mit einem völlig neuen System.

Speick-Verpackungsstrategie: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich“

„Es gibt nicht ‚die‘ nachhaltige Verpackung. Sie muss stabil und transportsicher sein, Frische und Dufterlebnis schützen, Informationen transportieren. Und sie soll dem Kunden gefallen. Die Anforderungen sind hoch und erfordern je nach Produkt spezifische Lösungen“, unterstreicht Ina Hiller aus dem Marketing bei Speick Naturkosmetik.

Föhr denkt fair: Nordfriesische Insel setzt auf den FairCup

320.000 Coffee-to-go-Becher gehen in Deutschland stündlich über die Theke – 2,8 Milliarden pro Jahr. Produziert aus kanadischen oder schwedischen Hölzern, beschichtet in China. Diesen ökologisch katastrophalen Fakten hat die nordfriesische Insel Föhr nachhaltig den Kampf angesagt.

Naturata: Lebensmittelschutz trifft Ökologie

NATURATA zählt zu den Biopionieren. „Wir haben ein besonderes Interesse daran, das Spannungsfeld zwischen Verpackungen und deren ökologischen Fußabdrücken zu lösen“, unterstreicht der Foodspezialist. Der vom Anbau über Produktionsprozesse bis zur Logistik nachhaltig aufgestellte Hersteller gab im letzten Jahr eine Fallstudie zum Thema Verpackung in Auftrag.

Villa Lavanda: „Naturkosmetik in Einwegplastik – das passt einfach nicht“

„Naturkosmetik in Einweg-Plastik – das passt einfach nicht. Wofür soll das ‚Natur‘ stehen, wenn unser Planet anschließend unter dem Müll zu leiden hat.“ Eine im wahrsten Sinne des Wortes glasklare Botschaft: Die Duschgels, Shampoos, Reinigungsmittel etc. von Villa Lavanda gibt es dementsprechend nur in Glas, Papier oder im nachfüllbaren Pumpspender

„Plastikfrei sollte einfach und bequem sein“

„Wir glauben, dass plastikfrei einfach und bequem sein sollte.“ Unter diesem Motto hat Snackspezialist wellnuss vor wenigen Wochen eine neue Genusslinie auf den Markt gebracht – komplett ohne Kunststoffverpackung.

Greenality: Nachhaltig auf der ganzen Linie: mehr Natur und mehr Bildung

„Uns kommt nur fair Produziertes in die Tüte. Wir stehen für Lieblingsteile, die zeitlos sind und die man lange trägt. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt und alle Beteiligten im Herstellungsprozess.“ Seit 2008 produziert und vertreibt das Label Greenality „Bio-Kleidung“: ohne Umweltzerstörung, Gentechnik und chemische Düngung

Alb-Gold: der Pasta-in-Papier-Pionier

Nudeln in Papierverpackung – damit schrieb das Familienunternehmen Alb-Gold im Herbst 2018 Nachhaltigkeitsgeschichte. Als erster Produzent auf dem deutschen Markt verpackten die Schwaben Pasta komplett in Papier – gänzlich ohne Plastik.

EYD: Fair zum Mensch und fair zur Umwelt

„Wir wollen durch und durch fair sein. Bei dem, was man sieht, und auch bei dem, was man nicht sieht.“ Nathalie Schaffer hat das vom ersten Nadelstich bis zum Versand nachhaltig aufgestellte Unternehmen „EYD Clothing“ gegründet. Vorausgegangen war ein Auslandsaufenthalt, bei dem die Juristin Opfer von Menschenhandel und Zwangsprostitution kennenlernte.

erlich textil: Fair Fashion statt Fast Fashion

„Fair Fashion muss auch eine faire Verpackung haben. Sonst fühlt es sich einfach nicht richtig an“, so Benjamin Sadler, Gründer und Geschäftsführer von erlich textil. Gemeinsam mit Sarah Grohé hat er 2016 das Unternehmen an den Start gebracht – als nachhaltiges Label für Wäsche, Homewear & Co. „Fair Fashion statt Fast Fashion“ lautet das Motto.